Was Upcycling bedeutet
Upcycling wird oft mit Redesign verwechselt. Der Unterschied liegt nicht im Ergebnis, sondern darin, wovon man ausgeht.
Was oft darunter verstanden wird
Aus Altem etwas komplett Neues machen — ein Stück wird zerlegt und zu etwas anderem zusammengesetzt. Möglich, aber das ist eher ein Redesign in eigener Form.
Was Upcycling eigentlich ist
Ein Stück, das schon gut ist, wird noch besser — nicht umgeformt, sondern aufgewertet. Eine einfache Jacke bekommt neue Stoffeinsätze. Ein schlichtes Kleid einen neuen Kragen. Das Ausgangsstück bleibt, was es war, nur mit mehr daran.
Woran man gutes Upcycling erkennt
Daran, dass die Ergänzung wirkt, als hätte sie immer dazugehört, statt wie nachträglich draufgesetzt. Material, Farbe und Verarbeitung der Ergänzung müssen zum Rest passen, nicht nur zum Trend des Moments.
Wie wir das angehen
Wir schlagen Upcycling nur vor, wenn das Grundstück es wert ist — bei schlechtem Material wertet keine Ergänzung genug auf. Die Basis muss stimmen, bevor wir etwas hinzufügen.
Upcycling verändert nicht, was ein Stück ist. Es zeigt nur, was noch alles in ihm steckt.
