Die Kunst der Verwandlung
Ich habe mein Handwerk in der Ukraine gelernt, in einer Ausbildung, die keine Fehler verzieh. Was schief saß, wurde aufgetrennt. Nicht korrigiert — aufgetrennt und neu gemacht. Ich habe das damals gehasst und arbeite heute nicht anders.

Warum ich Stücke annehme, die andere ablehnen
Ein Kleidungsstück, das jemand dreißig Jahre aufgehoben hat, ist kein Kleidungsstück mehr. Es ist eine Erinnerung mit Ärmeln.
Die meisten Menschen wissen nicht, dass sich so etwas retten lässt. Sie fragen gar nicht erst. Das ist die Lücke, die ich schließen will — nicht mit Vorwürfen über Wegwerfen, sondern indem ich zeige, was möglich ist.
Was wir konkret anbieten, steht auf einer eigenen Seite: Die Schneiderei.
Wofür man mir die schwierigsten Stücke gibt
Was diese Ausbildung wert ist, zeigt sich dort, wo am wenigsten Spielraum bleibt. Für ART for ART in Wien ändern und fertigen wir Kostüme für Staatsoper, Burgtheater und Volksoper — mit Nähtechniken, die man heute kaum noch lernt.
Wie das aussieht, zeigt eine eigene Seite: Kooperation mit ART for ART.
Was ich nicht bin
Ich richte mich nicht nach Marken. Die Verarbeitung vieler großer Namen hat in den letzten Jahren stark gelitten, während anonym gefertigte Stücke aus den Sechzigern noch heute tadellos sitzen. Was zählt, ist der Stoff und die Naht — nicht das Etikett.
Das Team
Im Atelier arbeitet Alina Dax gemeinsam mit Lucia Pascual Alcañiz. Platz ist für vier Schneiderinnen.
Beide stellen sich auf einer eigenen Seite vor: Wer hier arbeitet.
Der Ort
Siebensterngasse 28, 1070 Wien. Stuck, Parkett, hohe Fenster.













